BETTINA TSCHIRSCHWITZ
Dipl. Soz. Pädagogin - Mediatorin - Sachverständige

Es gibt keine einfachen Lösungen für sehr komplizierte Probleme. Man muss den Faden geduldig entwirren, damit er nicht reißt.

Michael Gorbatschow
Wenn die Emotionen stärker sind als die Vernunft.

Trennung/Umgang

Wenn ein Partner sich zur Trennung entschlossen hat, so ist er meist schon einen Schritt weiter als derjenige, welcher in der Beziehung zurückbleibt.

Aber auch dann macht es eine Trennung nicht einfach, weil es immer wieder zu Situationen kommt, bei denen man merkt, das einem der ehemalige Partner nicht gleichgültig ist. Das kann bei allen Beteiligten zu Verwirrung und Unverständnis führen.

Wenn durch eine Trennung auch die gemeinsamen Kinder involviert werden, kann es auf Grund von Enttäuschung und Angst die Kinder zu verlieren zu Konflikten zwischen den ehemaligen Partnern kommen. Eltern werden auf einmal zu Rivalen und Konkurrenten, um die Gunst der Kinder. Kinder erleben ihre Eltern plötzlich völlig anders. Das führt zu Verunsicherung.

Trennung, wie geht es weiter?

Auch wenn eine Beziehung nicht mehr zu retten ist und eine Trennung als die beste Lösung erscheint, ist es für viele Nicht-Paare schwer ihre Enttäuschung, Wut aber auch Angst vor der Zukunft auf einer sachlichen Ebene auszudrücken.

Sich auf Augenhöhe zu trennen und zu versuchen dem anderen seine Gründe, die zur Trennung führten mitzuteilen, ohne dabei in die bekannten Streitmuster zu verfallen, gelingt oft nicht. Doch wie sich trennen ohne den anderen noch mehr zu verletzen oder ihm durch Worte falsche Hoffnung zu machen?

Es hilft, wenn jemand Neutrales zur Unterstützung an ihrer Seite ist, der die emotionsgeladenen Wörter und Sätze entschärft und übersetzt, damit der Andere diese annehmen und verstehen kann. Eine verletzte Beziehung deren Konsequenz die Trennung ist bedeutet Schmerz und Verlust bei den Beteiligten. Darüber zu sprechen, die Kränkungen zu zugeben, um dann wieder nach vorn schauen zu können erfordert Mut und Kraft.

Hierbei biete ich Unterstützung an, um eine Trennung zu be- bzw. verarbeiten, um zum Beispiel eine funktionierende Nachtrennungsfamilie zu werden.

Umgang, was ist das?

Die größte Angst von Eltern, die sich zur Trennung entschlossen haben, ist die gemeinsamen Kinder nicht mehr jeden Tag um sich zu haben oder auch ganz zu verlieren.

Kinder lieben beide Elternteile und wollen sich nicht entscheiden. Nichts ist für Kinder schlimmer als das Gefühl vermittelt zu bekommen, für einen der beiden wichtigsten Menschen in ihrem Leben Partei ergreifen zu müssen. Kinder trennen sich nicht. Eltern tun dies. Kinder werden somit vor eine Situation gestellt, welche sie nicht gewollt oder herbeigeführt haben.

Die meisten Kinder wollen ihre Beziehung und Bindung zu beiden Elternteilen frei von Vorwürfen weiter leben. Kinder sind in dieser Beziehung fair und loyal. Ihre Beziehung zu ihren Eltern besteht und existiert auf einer völlig anderen Ebene und kann nicht mit der nicht mehr vorhandenen Paarebene verglichen werden. Wenn Eltern dies verinnerlichen entlasten sie ihre Kinder. Eltern leben ihren Kindern vor wie Beziehung funktioniert und wie sie mit Trennung umgehen. Das hat Einfluss auf ihr weiteres Leben und auf ihr späteres Beziehungsverhalten.

Ich kann Ihnen dabei helfen, ein individuelles Umgangsmodell zu erarbeiten, welches sich ihrer Familiensituation anpasst und auch den Bedürfnissen ihrer Kinder gerecht wird.

Liebe kann man lernen. Und niemand lernt besser als Kinder. Wenn Kinder ohne Liebe aufwachsen, darf man sich nicht wundern, wenn sie selber lieblos werden“

Astrid Lindgren
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